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Rennsportgeschichte mit Bosch

Von 0 auf 116: Unsere Historie

Ein Jahrhundert Rennsportgeschichte: Schon seit den ersten Tagen des Motorsports geht Bosch mit an den Start.

Gute Zeiten für Bestzeiten

Als Partner, Ausrüster und Sponsor konnte Bosch Motorsport in mehr als 116 Jahren legendäre Siege einfahren. Mit tiefer Leidenschaft und einzigartigem Know-how.

Monte Carlo 1956

Warm-Up: Die ersten Runden. (1900-1920er)

Camille Jenatzy beim Gordon-Bennett-Rennen in Irland (1903).

Der 25. März 1901 markiert ein wichtiges Datum in der Bosch Motorsport Geschichte: Wilhelm Werner gewinnt an diesem Tag das Rennen „Nizza-Salon-Nizza“, in einem Mercedes mit 35 PS-Motor und Bosch Magnetzündung. Dieser Sieg ist der Beginn einer mehr als 100 Jahre dauernden Serie von Rennsporterfolgen für Bosch.

Zwei Jahre später kann der Belgier Camille Jenatzy mit einem Niederspannungs-Magnetzünder von Bosch an Bord das Gordon-Bennett-Rennen in Irland für sich entscheiden. Der Pilot wird wegen einer Reihe von Geschwindigkeitsrekorden zur Legende und aufgrund seines roten Bartes auch der „Rote Teufel“ genannt. Unter diesem Spitznamen wird er in diesen Jahren als Werbefigur für Bosch Motorsport bekannt.

1911 legt Bosch den Grundstein für eine langfristige Partnerschaft mit dem Motorsport: Die Marke ist erstmals mit einem eigenen Mechaniker-Team bei den führenden Rennserien der Welt präsent.

Impressionen aus den Anfängen des Motorsports

Camille Jenatzy beim Kaiserpreisrennen im Taunus 1907
In den Anfangsjahren des Motorsports gab es noch keine Rennstrecken und deshalb fast ausschließlich Straßenrennen.
Marcel Renault im Rennen Wien-Paris 1902
Marcel Renault im Rennen Wien-Paris 1902
Klausenrennen 1925
Klausenrennen 1925
Klausenrennen 1925
Klausenrennen 1925
Solituderennen 1929
Solituderennen 1929

Vor-Ort-Service: Der Bosch-Renndienst. (1930er)

Renndienst vor Ort
Ab 1937 war Bosch mit dem Bosch Renndienst an allen wichtigen Rennstrecken präsent.

Mit dem „Bosch-Renndienst“ (ursprünglich „Bosch-Hilfsdienst“) macht das Unternehmen ab 1937 einen weiteren wichtigen Schritt: Zündanlagen und elektrische Ausrüstung lassen sich bei Gelände- und Bergrennen direkt vor Ort prüfen und reparieren – in einem eigenen Werkstattwagen auf Lkw-Basis.

1938 übernimmt August Bamminger die Leitung des Bosch Renndiensts von Albert Theurer. Bamminger, der später als der „Kerzendoktor“ bekannt wird, ist seit 1911 dabei und soll den Renndienst bis 1956 leiten.

Beim Großen Preis von Deutschland 1938 werden die Teilnehmer erstmals vom Bosch-Renndienst betreut. Dafür wird ein zweiter Werkstattwagen auf Pkw-Basis mit Prüfgeräten und Ersatzteilen angeschafft.

Werkstattwagen im Ausland
Für Reparaturen vor Ort wurde ein Werkstattwagen angeschafft und auch im Ausland eingesetzt.

Der erste Superstar: Rudolf Caracciola. (1920er-1930er)

Rudolf Carracciola 1935
Kein Rennfahrer dominierte seine Zeit so sehr wie Rudolf Caracciola.

Rudolf Caracciola ist in vielerlei Hinsicht ein Ausnahme-Fahrer: Schon mit 15 Jahren erhält er den Führerschein, 1922 gewinnt er mit 21 Jahren sein erstes Motorradrennen. Im Jahr darauf entscheidet der „Caratsch“ in Berlin das erste Autorennen für sich, gleich danach heuert er als Werksfahrer bei der Daimler Motorengesellschaft an.

Für die Marke mit dem Stern erringt Caracciola im Laufe seiner Karriere 137 Siege, endgültig zum Superstar wird er aber 1926, als er den Großen Preis von Deutschland gewinnt. Zwar liegt sein Wagen aufgrund technischer Probleme auf dem letzten Platz, doch als plötzlich starker Regen einsetzt, greift Caracciola an und siegt in einer legendären Wasserschlacht. Seit diesem Tag ist er als „Regenmeister“ bekannt, ein Spitzname, den er den Rest seiner Karriere behalten soll.

Silberne Dominanz

Caracciola prägt die Ära der Mercedes Silberpfeile wie kein Zweiter, alleine sechsmal gewinnt er den Großen Preis von Deutschland und 1931 als erster Nicht-Italiener die legendäre Mille Miglia. Neben den zahlreichen Rennerfolgen stellte der „Caratsch“ mehrere Geschwindigkeitsrekorde auf, unter anderem 1938, als er auf der Autobahn Frankfurt-Darmstadt 432,7 km/h erreicht.

Weltrekord Carracciola

Wiederaufbau: Das Rennen geht weiter. (1946-1953)

Schottenring
Rennstart auf dem 1925 eröffneten Schottenring in Hessen.

Nach dem Wiederaufbau ab 1946 findet der Bosch-Renndienst bald wieder zurück auf die Erfolgsspur: Schon 1950 konnten die Sieger fast aller Klassen des Solitude-Rennens mit Bosch-Zündungen ausgestattet werden.

Ein Jahr später wird der neue Bosch-Renndienstwagen präsentiert: Ein umgebauter Omnibus mit professionell ausgestatteter Werkstatt und Besucherecke. Pro Rennen gibt der Renndienst im Schnitt 120 Zündkerzen aus.

Rekord auf zwei Rädern

Im selben Jahr erreicht Wilhelm Hertz mit 290 km/h einen neuen Geschwindigkeitsrekord auf einem NSU-Motorrad mit Bosch Zündkerzen. Bosch Motorsport ist wieder im Rennen.

Motorrad und Rennservice
Der Bosch Renndienst im Einsatz bei der Westdeutschen Zuverlässigkeitsfahrt (1950er).

Mit Bosch rund um die Solitude (1954)

Auf der Überholspur: Innovationen für die Rennwelt. (1950er-1970er)

August Bamminger mit Georg Meier und Ludwig Kraus
August Bamminger an der Rennstrecke mit den Motorradfahrern Georg Meier und Ludwig Kraus (1950er).

Ab 1954 setzt Bosch seine Siegesserie auf internationaler Ebene fort: Beim Großen Preis von Frankreich landen erstmals zwei Mercedes mit Bosch Benzin-Direkteinspritzung auf den ersten beiden Plätzen.

Neuentwicklungen von Bosch bestimmen den Rennsport auch in den kommenden Jahren: Unter anderem die Halogenbeleuchtung, die kontaktlos gesteuerte Transistorzündung und das erste Antiblockiersystem (ABS) für Renneinsätze. Mit der Jetronic stellt Bosch 1967 die erste elektronische Mehrpunkt-Benzineinspritzanlage vor.

Bosch Renndienst im Einsatz 1960
Der Bosch Renndienst im Einsatz an einem BMW Tourenwagen (1960er).

Weiter auf Erfolgskurs: Die stärksten Rennserien der Welt. (ab 1980er)

Brabham BMW 1983

In den 80ern kann sich Bosch endgültig in der Königsklasse des Rennsports etablieren: Die Bosch Motronic ist gleich bei vier Formel 1 WM-Siegen von Nelson Piquet, Niki Lauda und Alain Prost mit an Bord. Und auch zur Formel 3 gibt es von Anfang an eine starke Verbindung, in der Rennserie kommt schon früh eine Bosch Motorsteuerung zum Einsatz. Die in den 50er-Jahren gegründete Serie gilt seit den 80er-Jahren als Talentschmiede für die Formel 1 und die DTM, viele Champions fahren in der Formel 3 ihre ersten Siege ein.

Die Teams der Deutschen Tourenwagen Meisterschaft (DTM) setzen ebenfalls auf Bosch: Seit 1986 werden die ersten Bosch Motorsteuerungssysteme verbaut, 1988 kommt bei AMG erstmals ein für den Motorsport entwickeltes ABS zum Einsatz. Als die DTM nach einigen Jahren Pause zurückkehrt, ist Bosch Motorsport seit dem ersten Rennen im Jahr 2000 als Sponsor mit dabei.

Brabham BMW 1983
Formel 1: Bosch an Bord beim Brabham BMW 1983
Mercedes-Benz Formel 3
Formel 3: Mercedes-Benz mit Bosch Motorsteuerung
DTM 2008 Norisring
Seit 2000 ist Bosch Motorsport Partner und Komponentenlieferant der DTM.

Im Dauereinsatz: Bosch bei den 24-Stunden-Rennen.

Audi LeMans 2010
Audi R10 TDI beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans 2010.

24-Stunden-Rennen sind die wohl extremsten Rennsportwettbewerbe. Nirgends werden die Fahrzeuge stärker beansprucht, nirgends müssen Mensch und Material mehr leisten. Perfekte Bedingungen also, um Motorsportkomponenten an ihre Grenzen zu führen. Mit Erfolg: Seit 1982 fuhren fast alle Sieger des 24-Stunden-Rennen von Le Mans mit Bosch an Bord. Von 2001 bis 2005 siegten Fahrzeuge mit der Bosch Benzin-Direkteinspritzung DI-Motronic, 2006 gewinnt zum ersten Mal überhaupt ein Wagen mit Dieseltechnik: Der Audi R10 TDI mit Bosch Common Rail Dieseleinspritzung beginnt eine Siegesserie, die viele Jahre andauern wird.

Und auch im eigenen „Wohnzimmer“ geht Bosch an den Start. Seit 2011 sponsert das Unternehmen das 24-Stunden-Rennen am Nürburgring.

Mit Vollgas nach vorne: Die Zukunft des Motorsports.

DTM Rennwagen 2016

Spätestens mit dem Sieg des Audi R18 e-tron quattro beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans ist klar: Der Elektroantrieb gehört auch auf die Rennstrecke. Im Dieselhybrid von Audi Sport wird beim Bremsen zurückgewonnene Energie gespeichert und beim Beschleunigen über zwei Elektromotoren an die Vorderachse zurückgegeben.

Im vollelektrischen Betrieb zeigen sich die wahren Rennsportqualitäten: Direkte Beschleunigung, volles Drehmoment ab dem ersten Antippen des Pedals. Bei Bosch ist das seit 2016 bereits Realität, Im Rahmen der FIA Formula E wurde die Studie eines Elektro-Sportrennkarts, das ausschließlich mit elektrischer Energie angetrieben wird, vorgestellt.

Unterwegs in die Zukunft: Mit Bosch Motorsport

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